test-stadtspaziergänge

VOM LEBEN UND ÜBERLEBEN
Spaziergänge auf den Spuren der Frauen von Ravensbrück in Wien

Sie waren jung und alt, politisch oder gläubig, rassisch verfolgt oder durch unvorhersehbare Willkür in den Vernichtungsapparat des NS-Regimes geraten. Manche waren Kinder, manche sind dort geboren: die Frauen von Ravensbrück.
Vor 70 Jahren haben sich die Überlebenden zusammengeschlossen, um

… die Erinnerung an ermordete Leidensgenossinnen und Familienangehörige wach zu halten
… um das Erlebte zu verarbeiten
… um einander solidarisch beizustehen
… um die Aufarbeitung der NS-Zeit einzufordern
… um den nachfolgenden Generationen zu berichten
… um wieder und wieder gegen eine Wiederholung der Geschichte aufzustehen

 

 

Den Spuren dieser Frauen folgen anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück zwei Frauen*Stadtspaziergänge durch Wien – geleitet von Petra Unger.

Orte des Widerstandes, Orte der Verfolgung, Orte der Erinnerung.
Orte des Gesprächs und der persönlichen Auseinandersetzung.
Im Sinne der Ravensbrückerinnen: Niemals vergessen! Nie wieder!

 


Tour 1
„Träume ich, dass ich lebe“ (Ceija Stojka)
Die Geschichte der Leopoldstadt ist untrennbar mit jüdischer Geschichte und Frauengeschichte verbunden. Dieser Spaziergang erzählt

… von Ansiedelung und Vertreibung
… von Rosa Jochmann, Regine Chum und vielen anderen
… von Orten der Verfolgung, aber auch des Widerstandes und der Solidarität
… von der Leopoldstadt in den ersten Bezirk
… vom Rosa Jochmann Park zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.

Zum Erinnern, zur Mahnung, zum Nachdenken!

Treffpunkt
Rosa Jochmann Park
1020, Weintraubengasse
Endpunkt
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
1010, Wipplingerstr. 6-8

Termine / Kosten (pro Person) / Anmeldung für Tour 1:

 


Tour 2
„Uns bleibt keine Wahl“ Widerstand – Erinnern – Mahnen
Als „Liesl“ wird das berüchtigte polizeiliche Untersuchungsgefängnis von Maria Berner, Barbara Eibensteiner, Leopoldine Weimann, Käthe Sasso und vielen anderen während des Nationalsozialismus Inhaftierten bezeichnet.
In einer Wäscherei werden konspirative Schriften von Widerstandskämpferinnen ausgetauscht und an der Universität tobt der Kampf um Verbleib oder Vertreibung jüdischer Studierender und Lehrender.
Ein Spaziergang an Orte des Widerstandes, des Erinnerns und des Mahnens.

Treffpunkt
ehem. polizeiliches Untersuchungsgefängnis
1090, Rossauer Lände 5-9
Endpunkt
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
1010, Wipplingerstr. 6-8

Termine / Kosten (pro Person) / Anmeldung für Tour 2:

 


Praktisches
Dauer: Ein Spaziergang dauert maximal 2,5 Stunden.
Anmeldung: Anmeldung per E-Mail oder Telefon (s.o.) ist erforderlich.
Bei Anmeldung über die Telefonnummer der ÖLGR/F (0650/48 00 636) bitte möglichst eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!
Es wird auch um Abmeldung gebeten. Teilnehmer_innen auf der Warteliste wird damit die Möglichkeit geboten, doch noch mitgehen zu können.
Teilnehmer_innenbegrenzung: Bis zu einer Teilnehmer_innenzahl von 25 Personen sind keine Kopfhörer-Systeme erforderlich.
Kopfhörer-System: Ab 25 Anmeldungen werden Kopfhörer-Systeme in Kooperation mit Voice2Go organisiert, um die akustische Qualität auch mit einer höheren Teilnehmer_innenzahl garantieren zu können. Die Verwendung der Kopfhörer ist nicht verpflichtend.
Wetter: Die Rundgänge finden bei jedem Wetter statt

Alle Termine sowie Informationen über die erfahrene Vermittlerin Petra Unger sind auch auf www.frauenspaziergaenge.at zu finden.